Weißgoldring

Benutzerbewertung: / 2
SchwachPerfekt 
Weißgoldring mit Diamanten und Goldverzierung

Die Legierung beim Weißgoldring

Das Material vom Weißgoldring existiert nicht natürlich. Es ist eine Legierung (umgangssprachlich Mischung) von Gold mit anderen Metallen. Der Hauptbestandteil ist dabei neben Gold, Palladium und früher vor allem Nickel. Zusätzlich erhält der Weißgoldring eine Schutzschicht aus Rhodium, damit der Weißgoldring einen platin- oder silberartigen Glanz erhält.

Die Qualität bei Weißgoldringen

Sollte man sich für einen Weißgoldring entscheiden, dann ist Qualität das erste Gebot. Da dieser mit einer Rhodiumschicht überzogen ist, sollte man nicht auf ein vermeintlich günstiges Angebot eingehen. Durch Tragen des Weißgoldringes wird diese Rhodiumschicht langsam abgetragen und der Weißgoldring verliert seinen Glanz hin zum gräulichen. Bei schlechter Qualität wird der Ring auch eher gelblich, da hier am Palladiumanteil durch den Hersteller gespart wurde. Der Weißgoldring kann in aller Regel aber aufgearbeitet werden, erhält somit einen ursprünglichen Glanz zurück und wird zu einem schönen Ring. Wer den Weißgoldring bevorzugt, aber dessen Tücken aus dem Weg gehen möchte, der ist mit dem Platinring gut beraten. Leider muss man dabei, im Gegensatz zum Ringen aus Weißgold, etwas tiefer in die Tasche greifen.

Jetzt passende Traumringe bestellen


Lieber Ringe aus Weißgold und Gelbgold?

quickcheck weissgoldringe gegen gelbgoldringe
Wie unser Quick-Check zeigt, gibt es im Grunde nur einen größeren Unterschied zwischen Ringen aus Gelbgold und Ringen aus Weißgold und das ist die Farbtreue. Woran liegt das?

Gelb ist die natürliche Farbe von Gold. Um Weißgold zu erhalten wird das Gold „entfärbt“. Dabei entsteht ein gräulicher Weißton. Um aber besser zu glänzen, werden Ringe aus Weißgold mit einer Rhodiumschicht überzogen. Diese geht über Jahre hinweg verloren und der Ring zeigt seine wahre Farbe. Die Rhodiumschicht kann aber sehr günstig aufgefrischt werden, so das Ringe aus Weißgold wieder wie neu aussehen.


Ansonsten gibt es bei der Frage zwischen gelben und weißen Gold kaum Parameter, welche groß von einander abweichen. Bei der Festigkeit liegt der Weißgoldring leicht vorn, beim Preis ist der Gelbgoldring etwas günstiger.

Beiden gleich ist, dass sie über eine gute Alltagstauglichkeit verfügen. Vor allem das Weiten ist bei Goldringen kein Problem, was besonders beim Trauring nicht unwichtig ist, welche über mehrere Jahre hinweg getragen werden. Ebenso ist der Werterhalt beim Weiß- und Gelbgoldring gut.
Auch die Designauswahl lässt keine Wünsche offen.


Das Fazit unseres Quick-Checks gelb gegen weiß ist, dass es keinen klaren Sieger gibt. Der Gelbgoldring hat leichte Vorteile beim Preis und der Farbtreue. Am Ende entscheidet der persönliche Geschmack und ist ausschlaggebend ob es der etwas teurere Ring aus Weißgold wird oder nicht.

Die Entstehung von Weißgoldringen

Die Bestrebungen, welche zu der Erfindung von Ringen aus Weißgold führten, liegen vor allem in der Erschließung von Designmöglichkeiten für helle Ringe und der Suche nach Ersatz für Platin. Die Idee dahinter war, dass durch das Angebot eines günstigeren Ringmaterials eine um so breitere Kundenschicht für helle Ringe zu erschließen. Durch mehrere Experiemente versuchte man Gold zu "entfärben" und gelangte somit zur Idee Gold mit Palladium zu mischen und einen hellen Ton zu erzeugen. Das Ergebnis war am Anfang eher Graugold, welches vom glänzenden Weiß heutiger Weißgoldringe nicht vergleichbar ist. Erst der zuzätzliche Einsatz von Rhodium als äußerste Schutzschicht brachte einen hellen Glanz mit sich. So schufen dei Goldschiemde ein Material, welches vor allem mit blassen Hauttypen besser als, z.B. ein Rotgoldring, harmonierte und sich so durchsetzte. Diese Erfindung erschloss zudem eine Vielzahl von neuen Designmöglichkeiten durch die Kombination von Weißgold und Gelbgold.

Der Weißgoldring mit Diamanten

Der Weißgoldring bietet gegenüber dem Rotgoldring und dem Gelbgoldring für Liebhaber von Diamanten einen Vorteil. Diese kommen durch den hellen Grundton des Ringes besser zur Geltung, da ihnen nicht die „Show gestohlen wird“ durch einen kräftigen Goldton. Beim Weißgold Diamant Ring fällt dem Betrachter dadurch eher das stärke Funkeln der Diamanten auf. Gleiches gilt für Diamant-Imitate wie den Zirkonia Ring. Kommen vor allem viele kleine Diamanten auf einem Ring zum Einsatz, so bevorzugen viele als Grundmaterial oft Weißgold oder Platin, da ein anderer Farbton des Ringes leicht störend wirken kann.

Aus diesem Grund werden Weißgoldringe sehr häufig für den Verlobungsring verwendet, soll doch gerade bei diesem Ring der Diamant und der damit verbundene Wert hervorgehoben werden. Anders verhält es sich dagegen bei Hochzeitsringen. Hier kommt der reine Weißgoldring sehr selten zum Einsatz. Besonders der Herren-Ring, welcher normalerweise keinen Diamanten und nur wenige Verzierungen besitzt, fällt auf Grund der bei uns üblichen weißen Hautfarbe des Trägers kaum auf. Daher kommt beim Ehering auch eher eine Kombination aus Weißgold und Gelbgold bzw. Rotgold zum Einsatz. So stellt man sicher, dass der Weißgoldring sich besser abhebt und auch wahrgenommen wird.

Weißgoldringe mit Ring Set

Fast zu jedem Ring Set für Einzelpersonen gehören mittlerweile Ringe Weißgold oder Silberring dazu. Dies unterstreicht noch einmal die Beliebtheit des Weißgoldringes in der westlichen Welt. Der Weißgold Ring kann hier seinen Vorteil ausspielen, da er sich problemlos mit jedem andersfarbigen Ring kombinieren lässt. Daher eigenen sich auch Weißgoldringe ideal als kleines Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk. Man sollte nur vor dem Ringe kaufen darauf achten, dass der oder die Beschenkte nicht gerade absoluter „Gelbgoldfan“ ist. Ansonsten liegt man mit einem Ring aus Weißgold goldrichtig.

Text von: DM
Weißgoldring
5 2 2 Bewertungen. Ist diese Seite hilfreich? Auf die Sterne klicken und eine Bewertung abgeben. (1.Stern: wenig hilfreich; 5 Sterne: sehr hilfreich)