Goldring

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Goldring mit DiamantenGold ist der Klassiker für Ringe schlechthin. Der Goldring, welcher über Jahrhunderte schon hergestellt wird, erfreute sich dabei durchgehender hoher Beliebtheit. Für Trauringe stehen heutzutage Weiß-, Gelb- und Rotgold zur Verfügung. Der Großteil der Heiratswilligen greift nach wie vor zum klassischen Goldring in Gelbgold.

Materialien beim Goldring

Der Goldring existiert heute nicht nur in Gelbgold, auch Weiß- und Rotgold schmücken dabei den Goldring. Diese beiden Materialien kommen nicht natürlich vor sondern werden durch Legierungen mit anderen Metallen erzeugt. Der Goldring mit Rotgoldeffekt besteht dabei etwas mehr aus Kupfer. Beim Goldring im Weißgold-Look wird hauptsächlich Palladium hinzugefügt. Ein Nachteil von Rot- und Weißgold ist, dass sich dies über Jahre hinweg „entfärbt Kommt es beim hochwertigen Goldring zu Beschädigungen, kann dieser jedoch vom Fachmann wieder aufbereitet werden. Eine sehr gute Alternative zu einem Weißgoldring stellt der Platinring dar.

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Preisunterschiede beim Gold

Ein Goldring ist nicht gleich ein Goldring. Selbst zwischen identisch aussehenden Ringen können hunderte Euro Unterschied liegen, wenn sich diese in Farbe oder Legierung unterscheiden. Am deutlichsten fallen Unterschiede im Preis bei den einzelnen Legierungen bei Gold aus. Wählt man statt 333er Gold doch einen 585er Goldring so bezahlt man zwischen 50% und 80% mehr. Natürlich bekommt man dafür auch mehr Gold an den Finger. Möchte man gar 750er Gold, so kann man leicht das doppelte für den Goldring bezahlen (im Vergleich zu einem Goldring aus 333er Gold.)
Preisunterschiede für Legierungen beim Goldring
Aber auch bei farblichen Unterschieden kann es zu Preisunterschieden bei Goldringen kommen. Hier ist vor allem Gelbgold am günstigen und schlägt mit den geringsten Kosten ins Konto. Für Goldringe in Rot und Weiß kann man in der Regel mit 10% mehr rechnen. Der Grund liegt in den beigemengten Stoffen der jeweiligen Legierungen, so bestehen Goldringe aus Rotgold zu einem gewissen Anteil aus Kupfer, solche aus Weißgold zu einem gewissen Teil aus Palladium. Diese beiden Metalle sind nicht gerade günstig und erhöhen damit den Preis.
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Goldgehalt beim Goldring

Auch der Goldgehalt beim Goldring, z.B. Ehering, kann variieren. Alle Ringe tragen daher eine Punze (Stempel, Schriftzug) in der Ringinnenseite, welche aufklärt, wie viel Gold wirklich im Goldring steckt. Grundsätzlich gilt, je mehr Gold im Goldring, desto wertvoller.

Die gängigsten Varianten für den Goldring sind:

- 333er Gold 33 1/3 % 8 Karat

- 585er Gold 58 1/2 % 14 Karat

- 750er Gold 75 % 18 Karat

Goldringe als Wertanlage

Ringe und insbesondere Schmuck eignen sich nur schlecht als wirkliche Wertanlage. Hier sollte man lieber auf z.B. Goldbarren setzen, wenn man das Metall schon physisch haben möchte. Der Grund dafür liegt darin, dass beim Kauf eines Goldringes stets auch die Verarbeitung sowie die Kosten für die Vermarktung mit bezahlt werden und auch Mehrwertsteuer fällig werden. Gerade die Verarbeitungskosten und die Mehrwertsteuer sind bei einigen Modellen nicht zu unterschätzen. Richtig ist aber auch, das Goldringe nie wertlos sind. Leicht kann man den Wert selbst ermitteln. Einfach auf die Küchenwaage legen und das Gewicht bestimmen. Anschließend kann man im Internet, z.B. Oegussa.at den tagesaktuellen Kurs anschauen.

Empfehlungen für den Goldring als Ehering

Der Goldring als Ehering ist an sich schon der Klassiker schlecht hin. Für Eheringe empfiehlt sich ein Goldring mit einer Legierung von 585er Gold und aufwärts, da dies die Wertigkeit dieser Ringe unterstreicht und sie von restlichen Schmuck nochmal etwas abhebt. Ein kleinen Vorteil hat die höhere Legierung beim Goldring auch im Alltag. Es werden weniger andere Stoffe beigemischt, das wirkt sich positiv auf Farb- und Glanzerhalt aus und verringert die Allergieneigung.
In einigen Ländern und Kulturen gilt 333er Gold nicht wirklich als Gold und darf auch so nicht bezeichnet werden. So darf z.B. in der Schweiz 333er Gold nur als „Garantiemetall“ bezeichnet werden und der Goldring beim Zoll nicht als Schmuck eingeführt werden. Dies gilt auch beim Ringe online Handel.

Förderstellen für Gold

Das für den Goldring benötigte Gold wird heute überwiegend in Südafrika gefördert. In Witwatersrand gibt es derzeitig die größten Golderzvorkommen. Weitere bedeutende Lagerstätten gibt es in Russland, Brasilien, Kanada, Australien und den USA.

Gold für den Goldring kommt aber auch in unseren Breiten vor. Vor allem im Mittelalter kam das Gold zum großen Teil aus Sachsen und Österreich. Mit dem starken Anstieg des Goldkurses werden sogar diese Abbaugebiete wieder attraktiv.

Ein bedeutender Teil von Gold wird aber auch recycelt, da die Kosten gegenüber der Förderung vergleichsweise gering sind. Somit kann ein Goldring schon mal ein Leben als Computerteil oder Goldkette hinter sich haben.

Text von: DM
Goldring
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